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Bombus vestalis – die gefleckte Kuckuckshummel

Bombus vestalis – die gefleckte Kuckuckshummel

Art: Gefleckte Kuckuckshummel

Größe: Königin bis 21 mm | M 16 mm

Wie oft sieht man sie? In Deutschland weit verbreitet und mäßig häufig.

Wo lebt sie? Überall dort, wo auch ihre Wirtshummel Bombus terrestris lebt: Wiesen, Gärten und Parks – sie meidet nur dichte Wälder.

Wann fliegt sie? Die Weibchen starten ab März, Männchen ab Mitte Juli, junge Königinnen ab Ende Juli.

Wo und wie versorgt sie ihre Brut? Sie baut kein eigenes Nest – denn sie braucht keines! Stattdessen schleicht sie sich in das Nest der Dunklen Erdhummel ein – ihrer sogenannten Wirtshummel. Das ist die Hummel, deren Nest sie kapert und deren Arbeiterinnen für sie schuften. Sie bleibt so lange im Winterschlaf bis die Wirtshummel bereits fleißige Arbeiterinnen aufgezogen hat. Dann dringt sie ein, übernimmt das Nest und lässt ihre Brut von fremden Arbeiterinnen großziehen.

Auf welche Blüten ist sie angewiesen? Für sich selbst sammelt sie Nektar von verschiedenen Blüten – zum Beispiel Klee, Löwenzahn, Flockenblumen und Weiden. Pollen sammelt sie gar nicht, denn dafür fehlt ihr das nötige Körbchen an den Hinterbeinen.

Wusstest du schon? Sie ist eine Meisterin der Chemie: Sie findet fremde Nester anhand von Duftstoffen, die Arbeiterinnen beim Sammeln hinterlassen – und erkennt sogar am Geruch, ob ein Nest groß genug für eine erfolgreiche Übernahme ist. Denn ist ein Nest zu klein bedeutet das schlechte Chancen für das Überleben ihrer Brut. Ist es zu groß wird sie getötet. Das Timing muss perfekt stimmen!

 

Wenn du der Dunklen Erdhummel hilfst – dann kommt ihre Kuckuckshummel von ganz alleine!