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Regenwurm

Regenwurm

Lateinischer Name: Lumbricidae (Familie, mit über 40 in Deutschland vorkommenden Arten)

Größe: 2,5-30 cm

Wie oft sieht man ihn? Meist nur bei Regen, dann verlässt er kurzzeitig den Boden. Pro Quadratmeter können in einem gesunden Boden bis zu 500 Regenwürmer vorkommen.

Wo lebt er? Am liebsten in feuchten, lockeren und nicht zu sauren (pH-Wert > 3,5) Böden.

Wann kann man ihn beobachten? Regenwürmer können bis zu 10 Jahre alt werden, den kalten Winter und heißen Sommer überdauern sie in tieferen Bodenschichten. 

Wie ernährt er sich? Pro Tag frisst ein Regenwurm etwa die Hälfte seines eigenen Körpergewichts an bereits von Pilzen und Bakterien aufgearbeitetem, abgestorbenem Pflanzenmaterial und bildet daraus wertvollen Humus.

Wie pflanzt er sich fort? Regenwürmer sind Zwitter, jedes ausgewachsene Tier besitzt also sowohl männliche als auch weibliche Geschlechtsorgane. Nach der Paarung werden mithilfe des Gürtels Schleimringe gebildet, in die jeweils ein befruchtetes Ei abgegeben wird. Beim Zurückziehen des Wurms schließt sich der Ring zu einem schützenden Kokon. Jeweils im Frühjahr und im Herbst legt ein Regenwurm mehrere Dutzende solcher Ei-Kokons ab.

Wusstest du schon? Regenwürmer graben sich mit dem Vorderende ihres Körpers durch den Boden und bewegen dabei Erde mit dem 50- bis 60-fachen ihres eigenen Körpergewichts. Durch ihre Grabtätigkeit wird der Boden gelockert und belüftet, sodass die Erde Regen wie ein Schwamm aufsaugen kann.

Auf synthetische Düngemittel, Pestizide und Herbizide verzichten. Im Winter Beete mit Laub oder anderen Pflanzenmaterial gegen tiefen Bodenfrost schützen.