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Grabwespe

Grabwespe

Lateinischer Name: früher Sphecidae, mittlerweile aufgetrennt in zehn Familien mit insgesamt über 200 Arten, die nur Spezialisten ganz genau bestimmen können. 

Größe: größtenteils zwischen ein und drei Zentimetern

Wie sieht sie aus? Ein Teil der Arten ist ausgesprochen schmal gebaut und schwarz-rot gefärbt. Andere Vertreter sind etwas plumper geformt und schwarz-gelb gezeichnet. Üblicherweise haben Grabwespen kräftige Kiefer, die zum Graben geeignet sind.

Wie ernährt sie sich? Die adulten Tiere ernähren sich von Nektar und Pollen. 

Wo und wie pflanzt sie sich fort? Wie der Name vermuten lässt, graben Grabwespen ihre Brutröhren im Boden. Manche legen ihre Eier jedoch auch in Insektenfraßgängen in Holz oder in dürren Pflanzenstengeln ab. Als Futter für ihre Brut betäuben sie mit einem Stich andere Insekten, Insektenlarven oder Spinnen, transportieren sie in die Brutröhre und schließen sie dann lebend gemeinsam mit jeweils einem Ei in einer Brutzelle ein. 

Wusstest du schon? Grabwespen haben eine regulierende Funktion in Ökosystemen. Arten, die ihre Brut mit Raupen versorgen, verhindern beispielsweise Massenvermehrungen gewisser Schmetterlingsarten. 

Lege ein relativ grobkörnige Sandarium anlegen. Vermeide dabei zu toniges Material, das zum Verkleben neigt.

Wie du ein Sandarium anlegen kannst, erfährst du hier

Quellen: 

Bellmann, H. (1999). Der neue Kosmos-Insektenführer (ISBN-10: 3-440-07682-2). Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG, Stuttgart. 

Alfred Karle-Fendt

Westrich, P. (2019). Die Wildbienen Deutschlands (2.Auflage). Eugen Ulmer KG, Stuttgart.