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Gemeiner Grashüpfer

Lateinischer Name: Pseudochorthippus parallelus

Größe: 13 bis 22 Millimeter

Wie oft sieht man ihn? Der gemeine Grashüpfer war früher eine „Allerwelts-Art“, ist jedoch mittlerweile aus dem konventionell bewirtschafteten Grünland verschwunden. Er bleibt jedoch eine der häufigsten Heuschreckenarten in Mitteleuropa.

Wo lebt er? In nahezu allen offenen grasreichen Lebensräumen, die weder zu nass noch zu trocken sind.

Wann hüpft der geschlechtsreife Grashüpfer? Ab Juni (selten auch ab Mai) bis Anfang Oktober. 

Wie ernährt er sich? Wie der Name schon andeutet ernährt sich auch der gemeine Grashüpfer von verschiedenen Gräsern. 

Wie pflanzt er sich fort? Die Männchen werben mit ihrem Gesang um die Weibchen. Diese legen mithilfe eines Legestachels etwa alle drei Tage Eipakete im Boden ab.

Wusstest du schon? Grashüpfer kommunizieren akustisch über ihren Gesang. Diesen erzeugen sie, indem sie mit einem Sägekamm auf der Innenseite ihres Hinterschenkels über die Kante ihrer Flügeldecke streichen. 

Den Rasen so selten wie möglich, am besten nur zweimal jährlich, nämlich Mitte Juni und dann nochmals im September mähen.

Quellen: 

Reichholf-Riehm, Dr. H. (1984). Steinbachs Naturführer Insekten (Neue, bearbeitete Sonderausgabe). Mosaik Verlag GmbH, München. 

Schlumprecht H., Waeber G. (2003). Heuschrecken in Bayern (ISBN: 978-3-8001-3883-8). Eugen Ulmer KG, Stuttgart.