Laubleiter - eine Laubsammelei

Dem Verschwinden des Laubs auf der Spur

Jedes Jahr werfen die Bäume ihr gesamtes Laub ab und im Frühjahr ist das meiste davon schon wieder verschwunden. Woran liegt es, dass wir nicht in meterhohen Laubhaufen versinken? Was passiert eigentlich mit dem ganzen Laub - wohin verschwindet es? Das wollen wir uns mit Hilfe einer Laubleiter genauer anschauen!

Und so geht’s:

  1. Such dir einen Platz auf der Wiese, auf dem möglichst kein anderes Laub liegt.
  2. Such dir ein paar Stöckchen, die du dann nebeneinander legst, um deine Leiter zu kennzeichnen
  3. Jetzt kannst du dich auf die Suche nach Blättern machen, die zwar vom selben Baum stammen, aber unterschiedlich ausschauen. Vielleicht findest du ein Blatt, das noch grün ist, eins, das schon teilweise braun gefärbt ist usw. Und wenn du dich etwas durch einen Laubhaufen gräbst, findest du ganz unten evtl. sogar Blätter, von denen nur noch das Gerippe übrig ist…
  4. Nun kannst du deine gesammelten Blätter in deine Leiter einsortieren. Lege auf die eine Seite ein fast grünes und auf die andere ein fast komplett zersetztes Blatt. Sortiere dann alle anderen Blätter in die Stufen dazwischen ein. Was fällt dir alles auf?

 

Und was steckt jetzt dahinter?

Im Herbst und im Winter verwest das Laub, d.h. die Blätter werden zersetzt. Das fängt schon am Baum selbst an, wo Pilze und Bakterien den Verwesungsprozess starten. Wenn die Blätter dann am Boden liegen, führen Bodenlebewesen, wie Käfer, Asseln, Würmer, Schnecken oder Tausendfüßer den Prozess fort. Hier helfen Pilze und Bakterien aber natürlich weiter mit. Nach einiger Zeit ist vom ursprünglichen Laub gar nichts mehr zu sehen. Das Laub ist dann vollständig zu Humus geworden – das ist eine Art der Erde, die sehr nährstoffreich und deswegen super für alle Waldbewohner ist!

Viel Spaß beim Sammeln und Entdecken!