Marienkäfer

Wir schauen uns den kleinen Glücksbringer genauer an! 

Bestimmt hast du schon viele Marienkäfer gesehen, Schwarze, Gelbe und meistens wahrscheinlich Rote. Vielleicht hast du sogar schon welche auf deiner Hand gehalten. Aber weißt du auch wie die kleinen Larven der Marienkäfer aussehen? Oder weißt du, was die Punkte bedeuten? Wir erzählen dir heute viele spannende Dinge über die kleinen Glücksboten und haben einen super Spieletipp für dich! 

Wir beantworten ein paar Fragen:

  • Wie wachsen Marienkäfer heran?
    Marienkäfer werden nicht so geboren, wie wir sie kennen. Marienkäfer legen Eier unter Blättern ab, aus denen dann dunkle Larven mit hellen Flecken schlüpfen. Diese fressen sich so richtig satt bis sie sich verpuppen und als Marienkäfer schlüpfen.
  • Was bedeuten die Punkte auf dem Marienkäfer?
    Viele Leute denken, dass die Punkte auf dem Marienkäfer zeigen, wie alt er ist. Das ist aber falsch, der Marienkäfer hat sein ganzes Leben lang gleich viele Punkte auf seinem Rücken. Der häufigste Marienkäfer hier in Europa ist der Siebenpunkt-Marienkäfer, der 7 Punkte auf seinem Rücken trägt.
  • Woher kommt sein Name?
    Bauern haben schon früh bemerkt, dass Marienkäfer Schädlinge fressen und ihnen damit helfen. Deshalb haben sie gedacht, dass die Marienkäfer ein Geschenk der Heiligen Maria sei. Deshalb sind Marienkäfer für uns Glücksbringer.
  • Was fressen Marienkäfer?
    Marienkäfer fressen am liebsten Blattläuse und manchmal auch andere Insektenlarven. Sie fressen 100 – 150 Blattläuse am Tag! Ganz schön viele, oder? Marienkäfer sind deshalb sehr beliebt, da Gärtner keine Giftstoffe gegen die Schädlinge einsetzen müssen. Daher ist es gar nicht so schlecht, ein paar Blattläuse im Garten zu haben, so können Marienkäfer überleben.
  • Haben sie natürliche Feinde?
    Obwohl der heimische Marienkäfer mit seiner roten Farbe gut gegen Feinde geschützt ist, muss er sich gegen Ameisen, Amphibien (z.B. heißt Frösche und Kröten), Spinnen und Vögel wehren. Dabei schmeckt der Marienkäfer den wenigsten Tieren! Er ist so bitter, dass Vögel sich den Geschmack merken und gar keine Lust mehr auf Marienkäfer haben.
  • Was machen Marienkäfer im Winter?
    Marienkäfer suchen sich im Herbst ein Winterquartier. Obwohl Marienkäfer sonst alleine leben, verbringen sie den Winter zusammen mit ganz vielen anderen Marienkäfern. Sie fallen dann in Winterstarre, das heißt, sie bewegen sich nicht mehr, fressen nichts und werden ganz kalt. Damit sie nicht erfrieren, haben Marienkäfer ihr eigenes Frostschutzmittel, das aus verschiedene Formen von Zucker besteht. Ist das nicht praktisch?

Unser Basteltipp: Bastle dir ein Marienkäferspiel

Zuerst bastelt jeder Spieler einen Marienkäfer aus Papier. Dazu kannst du entweder einen Marienkäfer malen oder unsere Vorlage benutzen. Dann schneidet jeder ein Stück Schnur (ungefähr 1 m) ab, das er um einen Stift knotet. Jetzt stanzt du ein Loch in den Kopf deines Käfers und knotest das andere Ende der Schnur an ihn. So spielt ihr: Auf das Startkommando wickelt ihr die Schnur auf den Stift auf. Gewonnen hat der Marienkäfer, der am schnellsten am Stift angekommen ist. 

Viel Spaß beim Spielen!