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Naturerlebniszentrum wird Pionier der Gemeinwohlökonomie

Das Naturerlebniszentrum Allgäu des BUND Naturschutz (NEZ) wurde für die Erstellung seiner Gemeinwohl-Bilanz in einem Peer-evaluierten Prozess als Pionier der Gemeinwohl-Ökonomie ausgezeichnet. Damit will das NEZ sein ganzheitliches Engagement für eine nachhaltige regionale Entwicklung stärken.

24.02.2022

Das Naturerlebniszentrum Allgäu des BUND Naturschutz (NEZ) wurde für die Erstellung seiner Gemeinwohl-Bilanz in einem Peer-evaluierten Prozess als Pionier der Gemeinwohl-Ökonomie ausgezeichnet. Damit will das NEZ sein ganzheitliches Engagement für eine nachhaltige regionale Entwicklung stärken.

Die Gemeinwohlökonomie ist ein Wirtschaftsmodell, bei dem das Wohlergehen von Menschen und Umwelt oberstes Ziel des Wirtschaftens sind. Der Erfolg des Wirtschaftens wird dabei nicht am Profit gemessen, sondern am Beitrag zu gemeinwohl-orientierten Werten. Menschenwürde, Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und demokratische Mitbestimmung sind dabei die zentralen Werte.

Für die Gemeinwohlökonomiebilanz analysierte das NEZ detailliert, inwiefern nachhaltige Aspekte in der Zulieferkette, im Umgang mit Geldmitteln und bei Investitionen berücksichtigt wurden, aber auch wie soziale Aspekte bei Arbeitsverträgen und Mitbestimmung umgesetzt werden. Besonderen Raum nahm dabei der während der Zertifizierung geplante und derzeit realisierte Ausbau des Biberhof zum Umweltzentrum ein. Hierbei war positiv, dass der Ausbau in Niedrigenergiebauweise energieoptimiert und mit ökologischen Baustoffen erfolgt.

Die Analyse wurde in einem 86-seitigen Bericht veröffentlicht, der im Rahmen einer Peer-Evaluation von anderen gemeinwohlinteressierten Institutionen evaluiert wurde.

Naturgemäß besonders positiv wurden beim NEZ Sinn und gesellschaftliche Wirkungen der Arbeit beurteilt, ebenso die ökologischen Wirkungen der Umweltbildungsarbeit des NEZ.